Heide Schütz: Verfallene Hütten

Geschichten aus Kanada. Gangan Verlag, Stattegg 2019, 184 Seiten, 21 x 14,8 cm, ISBN 978-3-900530-39-6 (Paperback) € 14,90 und ISBN 978-3-900530-38-9 (ePUB) € 4,99

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In all den Jahren, die ich durch meine neue Heimat Kanada wanderte, bin ich immer wieder auf verlassene, baufällige oder gar schon verfallene Hütten gestoßen. Land auf und Land ab, tief in der Wildnis der unwegsamen Wälder, entlang rauschender Bäche und Flüsse, an stillen, einsamen Seeufern, an den unwirtlichsten Stellen traf ich sie, diese Zeugen der Vergangenheit. Diese Zeugen, dass hier einmal Menschen gelebt haben und versucht hatten, der Wildnis, der Natur ein Geheimnis abzuringen. Oder aber auch einfach nur versucht haben mit, in und von der Natur zu leben.

Heide Schütz

Heide Schütz | Privatfoto

Geboren 1943 als Heide E. Zott in Wien als zweites Kind von dreien, auf der Flucht von Wien nach Deutschland kam dann noch eine kleine Schwester dazu. Volksschule, Mittelschule, Kaufmännische Fachschule, 23 Jahre glücklich verheiratet, Geburt von vier wunderbaren Kindern. Dann schmerzhafte Scheidung. Nach drei Jahren Kummer und Alleinsein am Haarschopf genommen, den Rucksack gepackt und nach Kanada ausgewandert.
Totale Verwandlung angesagt. Weg von Stöckelschuhen und roten Fingernägeln, rein in die alten Gummistiefel und zehn Jahre im Yukon Territorium als Jagdcampleiterin, Köchin und Großwildführerin gearbeitet, dann zehn Jahre gleiche Beschäftigung in den nördlichen Rocky Mountains von Britisch Kolumbien. Jagd und Natur wurden zur neuen Religion. Aus den vielen Tagebüchern wurden dann die ersten Geschichten in Jagdmagazinen veröffentlicht und drei Bücher sind bei Kosmos in der Jagdabteilung erschienen.

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